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Anstecker für die Arbeiter-Olympiade in Frankfurt 

An der ersten Arbeiter-Oympiade 1925 in Frankfurt am Main nahmen ca. 3.000 Sportler aus zwölf Nationen teil. Sie liefen ohne Fahne oder andere nationale Abzeichen zum Klang der Internationale in das damals neue Waldstadion ein. Die nationalen Arbeitersportvereine, die sich bereits 1912 zusammengeschlossen hatten, wollten mit dieser Großveranstaltung eine alternative zu den olympischen Spielen etablieren, denen die Arbeiterbewegung vorwarf im Wettkampf der Nationen den „Krieg mit sportlichen Mitteln“ fort zu setzen. Neben den sportlichen Wettkämpfen gab es während der Arbeiterolympiade einen Tag der Massen, bei dem sich die verschiedenen Gruppen des Arbeitersports präsentierten. Auch Massenfreiübungen gehörten zur Veranstaltung und etwa 450.000 Zuschauer wohnten den verschiedenen Veranstaltungen und Wettbewerben in Frankfurt bei.

Noch zwei Mal wurde eine Arbeiter-Olympiade durchgeführt. 1931 in Wien und 1937 in Antwerpen. In Barcelona sollten die Wettkämpfe 1936 als Gegenveranstaltung zu den Olympischen Spielen in Berlin stattfinden – die Arbeiterolympiade musste aber kurz nach der Eröffnungsfeier wegen des  Ausbruchs des spanischen Bürgerkrieges abgebrochen werden.

 

Anstecker Arbeiterolympiade

Anstecker Arbeiter-Olympiade

Objekt: Anstecker / Brosche
Material: Bronze, patiniert
Herstellungstechnik: Hohlprägung
Maße Kopf: ca. 29 x 44 mm

 

 

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